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Hier haben wir für Sie die häufigsten Fragen und Antworten zusammengestellt. Bleibt Ihre Frage jedoch unbeantwortet und ist für die Allgemeinheit interessant können Sie diese hier eintragen. Andernfalls rufen Sie uns einfach an oder senden Sie eine Email - wir helfen Ihnen gerne weiter.

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Nein, mit dem Abschluss des Kaufvertrages sind Sie noch nicht Eigentümer der Immobilie.

Durch den Kaufvertrag wird der Verkäufer lediglich verpflichtet, dem Käufer das Eigentum zu übertragen.

Der Eigentumswechsel im juristischen Sinne tritt erst zu einem späteren Zeitpunkt ein, und zwar dann, wenn der Käufer als neuer Eigentümer im Grundbuch eingetragen wird. Dies wiederum wird vom Notar veranlasst wenn die Grunderwerbsteuer (in Sachsen z.Zt. 3,5% des Kaufpreises) und der Kaufpreis vollständig bezahlt sind.

Gegen eine Zwischenverfügung sind Sie als Käufer durch die Eintragung einer Auflassungsvormerkung im Grundbuch geschützt. Durch diese Eintragung wird ihr Eigentumsübertragungsanspruch aus dem Kaufvertrag grundbuchmäßig abgesichert.
Aufgrund des Datenschutzes kann nicht jedermann das Grundbuch einsehen.

Vielmehr wird ein berechtigtes Interesse vorausgesetzt (§12 GBO), welches belegt werden muss. Ausgenommen hiervon sind Notare und Behörden, denen die Einsicht jederzeit gestattet ist.

Das Einsichtsrecht bezieht sich auch auf die beim Grundbuch geführten Grundakte (§46 GBV). Wer Einsichtsrecht hat, kann auch eine Abschrift des Grundbuchs und der Urkunden aus den Grundakten verlangen.

Einsichtsrecht haben wir als Makler, da wir vom Eigentümer einen Auftrag zum Verkauf des Objektes haben, der eine Vollmacht zur Grundbucheinsicht enthält.
Im Zuge des Kaufs einer Immobilie treten Sie automatisch in die bereits bestehende Gebäudeversicherung ein.

Diese Gebäudeversicherung kann von Ihnen aber innerhalb eines Monats nach der grundbuchlichen Eigentumsumschrift mit sofortiger Wirkung oder zum Ablauf der laufenden Versicherungsperiode gekündigt werden.

Anschließend können Sie eine neue Versicherung bei einer Gesellschaft Ihrer Wahl abschließen.

Der Kauf bzw. Verkauf sollte der Versicherungsgesellschaft angezeigt werden.
Dies können Sie erst, wenn der Kaufpreis vollständig bezahlt ist.

Hierdurch soll der Verkäufer geschützt werden, falls Sie den Kaufpreis am Ende nicht bezahlen und diesem nicht eine Bauruine hinterlassen.

Einzig substanzsichernde Maßnahmen, beispielsweise einen defekten Dachziegel zu ersetzen, sind zulässig, wenn dies im Notarvertrag vereinbart wurde.
Eine gebrauchte Immobilie ist in der Regel preiswerter als ein neues Objekt.

Dabei kommt es allerdings erheblich auf die Lage an, denn innerhalb eines gewünschten Stadtviertels können die Preise enorm hoch sein, weil möglicherweise kaum ein bebaubares Grundstück mehr vorhanden ist.
Das Grundbuch ist ein öffentliches Register, welches vom Grundbuchamt (Amtsgericht) geführt wird.

Das Grundbuch dient dazu, die Rechtsverhältnisse an einem Grundstück offen zu legen. Jedes in Privatbesitz befindliche Grundstück muss im Grundbuch mit einem eigenständigen Grundbuchblatt eingetragen sein. (Grundbuchzwang)

Ein Grundbuch besteht aus der Aufschrift (Deckblatt), in der Bezirk des Amtsgerichtes und die Nummer des Grundbuchblattes eingetragen ist. Dem Bestandsverzeichnis, in dem das Grundstück entsprechend dem Kataster - unter Angabe der laufenden Nummer, Gemarkung, Karte (Flur und Flurstück), Größe und Nutzungsart - aufgeführt ist, und den Abteilungen I, II und III.

Abteilung I führt den Eigentümer des Grundstückes und die Grundlage der Eintragung, also den Erwerbsgrund auf.

Abteilung II enthält die Lasten und Beschränkungen des Grundstückes wie Vorkaufsrechte, Grunddienstbarkeiten, Nacherben, Dauerwohn- und Nutzungsrechte, Reallasten, Nießbrauch und Zwangsversteigerungsvermerke. - Hypotheken werden hier nicht aufgeführt, sie findet man in Abteilung III.

Die III. Abteilung enthält die Grundpfandrechte, das sind Grundschulden, Hypotheken und Rentenschulden.
Dazu zählen:

- die Grunderwerbssteuer, welche in Sachsen derzeit bei 3,5 % liegt

- Notarkosten inkl. Grundbucheintrag ca. 1,5 %

- Maklerkosten 7,14 %

(jeweils aus dem notariell beurkundeten Kaufpreis)

Hinzu kommen ca. 0,5% der Darlehenssumme für die Eintragung von Grundpfandrechten.
Die ortsübliche Provision im Raum Dresden beträgt 6% zzgl. MwSt., als Käuferprovision.

Einige Makler sind dazu übergegangen, die Hälfte der Provision dem Verkäufer in Rechnung zu stellen.

Da diese 3% (+ MwSt.) letztendlich jedoch sehr oft einfach auf den Kaufpreis aufgeschlagen werden, bezahlen Sie somit am Ende sogar noch mehr. Denn ein höherer Kaufpreis bedeutet auch höhere Kaufnebenkosten.

Wir distanzieren uns daher von versteckten Provisionen und möchten diese transparent gestalten.
Als seriöser Makler müssen wir wissen, mit wem wir es zu tun haben.

Wir verkaufen fremdes Eigentum und sind den Auftraggebern gegenüber informationspflichtig.

Gleichzeitig verfügen Sie nach Gegenzeichnung des Nachweises über wichtige Objektdaten und bestätigen, dass im Falle des Kaufes die Abwicklung über uns als Immobilienmakler vorgenommen wird und wir auch dann unsere Provision erhalten.

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